10 Gründe, wie du ein besserer Sportler wirst!

Ich will ein besserer Sportler werden, aber wie?
Ich will schneller werden, aber wozu?
Ich will, ich will, ich will!
Das geht auch! Aus Wollen kann auch Können werden!

Ich habe für dich eine Liste mit 10 Punkten zusammengestellt. Natürlich ist die Liste nicht vollständig.
Kann sie nicht sein, weil es so viele Läufer gibt und jeder hat als Individuum seine eigenen Vorlieben und Motivationstricks, was letztendlich zu einer Leistungssteigerung führt.

  1. Habe Spaß!
    Das ist definitiv das Wichtigste. Wenn du tust, was du willst, dann machst du es gut.
    Dann machst du es oft (3-4 mal Laufen in der Woche ist dann aber auch genug, außer du hast
    richtig großes vor)
  2. Immer positiv denken!
    Du weißt aus der Vergangenheit ganz genau, wie geil es sich anfühlt, das Training absolviert zu haben, obwohl du gar keine Lust hattest. Also mach es! Denk dran, wie du dich fühlen wirst und denk auch dran, wie schlecht du dich fühlen wirst, wenn du es nicht gemacht hast. Mache dir also immer dann, wenn es hart wird zu trainieren, vor deinem inneren Auge klar, wie toll es sich anfühlt, das Training erfolgreich absolviert zu haben.
  3. Mach es öffentlich!
    Erzähle deinen Freunden und Kollegen und Familienmitgliedern und wem auch immer, was du vorhast. Muss ja kein Marathon sein, Halb ist auch toll, 10 km sind super und auch 5 km! Ich schreibe das absichtlich rückwärts, was die Umfänge anbelangt! Viele denken, es muss ein Marathon sein! Quatsch! Muss es nicht! Auch kein halber! Usw.! Vöööölig egal, wie wiele km dein Wettkampf hat, es ist eine Herausforderung und ein Erlebnis, wenn man finisht. Geschafft ist geschafft und wenn doch nicht, dann das nächste Mal!
    Aber erzähle es deinen Leuten in deiner Umgebung. Das Training für den Wettkampf wird dann bestimmt besser klappen. Mal will ja den Leuten ungern sagen, dass man faul war 😉
  4. Planung muss sein!
    Plane deine Sporttermine als Zeit für dich. Trage dein Lauftraining im Kalender ein, blockiere die Zeit.
    Das ist die Zeit, die du mit dir selbst hast (oder auch mit Freunden oder Laufpartnern)!  Aber es ist in jedem
    Fall Zeit, in der geschäftliche Dinge und eventuell auch familiäre Dinge außen vor bleiben.
  5. Feste Verabredung!
    Das passt zum Punkt 4, da muss ich auch gar nichts mehr schreiben, was du nicht eh schon weißt.
    Verabrede dich nicht nur mit dir selbst, sondern auch mit einem guten Freund!
  6. Musik und Kopfhörer und so…
    Ich laufe meist ohne Musik. Aber bei den langen Läufen im Marathon-Training, da motiviert mich Musikbegleitung durchaus. Versuche es einfach aus!
    Es gibt da übrigens so eine Studie, die besagt, dass Musikbegleitung beim Laufen einen Leistungszuwachs bedeutet – sollen wohl so 10 % sein…
  7. Sei flexibel!
    Wenn Laufen nicht dein Sport ist, wird er es auch nicht nach dem zehnten Versuch. Probiere Badminton, Fitnesstraining, Badminton, eine Ballsportart, Radfahren, Schwimmen, was auch immer! Was immer dir deiner Meinung nach Spaß machen könnte. Spaß am Sport ist die beste Motivation, um dranzubleiben!
  8. Körpergefühl geht vor!
    Pace ist nicht alles. Jeden Lauf Volldampf? Kann nicht gut gehen.
    Achte bei deinem Sport darauf, wie es dir geht – nutze alle Sinne! Nimm Gerüche und Geräusche wahr, spüre den Wind, die Sonne und auch den Regen, der auf deine Haut prasselt. Höre auf das Vogelgezwischer und das rascheln im Unterholz. Und ein Trainingsplan ist auch nicht so schlecht. Gibt es viele im Internet.
    Die meisten taugen recht wenig. Ist halt sehr individuell! Ich versuche einen Artikel draus zu machen!
  9. Mach es dir einfach!
    Pack deine Sportsachen am Vorabend zusammen und nimm sie mit zur Arbeit.
    Zieh dich in der Arbeit um und laufe los! Hast du einen Fluss in deiner Nähe, oder einen See, einen Park?
    Dann geht das ja ganz einfach. Wenn nicht…Punkt 7!
  10. Abwechslung muss sein!
    Immer dieselbe Runde drehen ist langweilig! Baue Sprints in manche Einheiten ein, gehe einige Läufe langsam an, andere wiederum zügiger.

Sag mir deine Meinung! Was denkst du? Wer oder was motiviert dich? Hast du noch Punkte, die dir in der Liste fehlen? Dann lass es mich wissen.

Euer Sportuschti – Chris
Bleib fit – oder werde es 🙂

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Das Entspannen darf nicht zu kurz kommen!

Was genau ist Entspannung?

Wir leben heute im Berufsleben zumeist fremdbestimmt! Das ist Stress!
Der Chef will den aktuellen Status über Projet XY, Kollegen haben Fragen, der Fachbereich braucht was und will nix zahlen,  Kunden sind penetrant, und in der U-Bahn singt noch jemand und will auch was dafür haben!
Kaum kommt man nach Hause zerren Frau/Mann, Kinder, Haustiere, Hobbies, Verwandte, der Nachbar und weiß Gott wer noch alles an einem.

Dann kommen noch diverse Hobbies, teilweise schon erwähnt, Sprache lernen, Fotokurs, besser Laufen, Geschichte im Stadtviertel, basteln mit Salzteig, irgendeine weitere Sportart, was auch immer…

Der Alltag füllt sich und der Feierabend, und die Freizeit, und schon sind wir wiedr bei der Motivation.
Zuviel ist dann einfach zuviel!

Also müssen wir zwischendurch entspannen. Und das können wir sogar sportlich tun!

Yoga!

Die Vielfalt des Yoga werde ich auch mal in einem Beitrag durchleuchten.

Es gibt aber noch andere Möglichkeiten:
– autogenens Training
– Meditation
– Focussing

Alle diese Varianten werde ich in einem extra Artikel vorstellen.

Sag mir deine Meinung! Was denkst du? Wer oder was entspannt dich!

Euer Sportuschti – Chris
Bleib fit – oder werde es 🙂

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…hilft bestimmt ein Laufcamp!

Ich habe über meine Motivationsprobleme im letzten Beitrag geschrieben.

Dabei habe ich einige Möglichkeiten erwähnt, wie ihr (und auch ich) aus einem Motivationskeller
wieder rauskommen könnt.

Es gibt aber noch eine weitere Möglichkeit…die Teilnahme an einem Laufcamp!

Laufcamp, hm, was ist das und was genau wird da gemacht und überhaupt, brauch ich das?

Nun, es ist erstmal die Möglichkeit unter Gleichgesinnten, also Sportlern und Läufern Urlaub zu machen.

Und dann ist es die Möglichkeit, sich technisch zu verbessern, wenn das Laufcamp das anbietet.
Lauf-ABC, Stabi-Training (da geht es um Rumpfmuskulatur und Co.), Video-Laufstilanalyse werden
da schon mal angeboten (z.B. Running Company).

Aber was am allermeisten motiviert ist, dass man in Gruppen läuft, je nach dem eigenen Leistungsvermögen,
und dabei motiviert man sich innerhalb der Gruppe und treibt sich so zu fast ungeahnten Leistungen.
Gut, das ist nun etwas übertrieben, aber so in etwa funktioniert das. Gegenseitige Motivation.

Ich habe das nun in der Toskana eben gerade erlebt und habe mich dabei selbst überrascht.
Seit Oktober 2016 (nach dem Berlin-Marathon) komm ich nicht mehr raus aus der Regenerationsphase.
Ich hatte einfach keine Lust mehr 15, 18, 21, 26 oder was weiß ich wieviele Kilometer zu laufen.

Die Landschaft der Toskana und eine liebe Bekannte, die ich aus einem früheren Laufcamp kenne, 25 km…bämmm
Und das am Berg mit Höhenmetern….doppelbämmmm.
Drei Tage später Tempolauf über 23 km…es läuft einfach gut…in dieser Woche hatte ich 101 km auf dem Tacho!

Es gibt einige verschiedene Varianten an Laufcamps.
– Laufreisen bringen dich in Begleitung von Profis irgendwohin
– Laufreisen gibt es auch mit einem Wettkampf am Ende
– Laufcamps mit Lauftechnik und viel Spaß und Erholung
– Laufreisen, wo es nur ums Laufen geht, also mit Gepäckservice von Station zu Station
– Trailrunning-Reisen
u.v.m.

Ich jedenfalls bin nun wieder voll in der Spur und absolut motiviert für den Würzburg-Marathon!

4 weeks to go!

Sag mir deine Meinung! Was denkst du? Wer oder was motiviert dich!

Euer Sportuschti – Chris
Bleib fit – oder werde es 🙂

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Wenn die Motivation im Keller ist…

Ich befinde mich mental grad im Keller, zumindest was das Laufen betrifft.
Momentan schwirren mir so viele Gedanken durch den Kopf, dass ich weder Ruhe
beim Laufen finde, noch überhaupt laufen möchte. Ganz fremd…

In den letzten Jahren bin ich Samstag morgen einfach los, 22km, 25k…32km.
Marathon-Training. Ich hab gar nicht nachgedacht, einfach aufgestanden und los.
Ja gut, bissl Morgen-Toilette muss schon sein…aber dann gleich los!

Was kann ich dagegen tun? Was würdest du dagegen tun? Wie motiviere ich mich?
Und wie motivierst du dich?

Ich laufe…
weil ich mich mich wunderbar mit lieben Menschen beim Laufen unterhalten kann…
weil ich während des Laufes meditieren kann (ja, das geht, da muss die Strecke einfach nur langweilig sein)…
weil ich, wenn ich regelmässig laufe, keine Rückenschmerzen mehr habe (das ist ein Thema für sich)…
weil mir während eines Laufes immer mal wieder gute und kreative Ideen kommen…
weil ich mich nach dem Lauftraining (fast) immer gut fühle und froh und stolz bin, dass ich es gemacht habe…
weil es erfrischend und prickelnd sein kann, im Regen zu laufen (hab ich in Irland erlebt)…
weil Lauftraining mein Immunsystem stärken kann…
weil ich im nächsten Wettkampf eine neue Bestzeit haben will!

Ist ja alles schön und gut, kreativ, Bestzeit, meditativ, gesellig, alles schön und gut.
Aber manchmal hat man einfach keine Lust.

Jetzt kommt das Körpergefühl ins Spiel! Hab ich keine Lust weil ich faul bin, weil es kalt ist,
weil es windig ist, weil es weil ist, weil ich grad keine andere Ausrede habe, weil im Fernsehen
meine Lieblingserie läuft oder Tatort oder beim Skispringen Andreas Wellinger noch seinen
zweiten Sprung vor sich hat?

Das sind KEINE Gründe, nur schöne Ausreden!

Dann heißt es raus in die Welt und auch gerne mal das bekannte Laufrevier verlassen, was Neues
ausprobieren. Einfach mal links abbiegen und nicht rechts wie immer, oder mal mit dem Rad eine
andere Startposition für den Start auswählen (kann natürlich auch mit Bus, Bahn, Auto, Anhalter,
Hinlaufen, Inline-Skates oder im Handstand-Lauf erfolgen).

Regelmäßige Verabredungen und/oder Lauftreffs helfen unserer Motivation auf alle Fälle auf die Sprünge!

Und der nächste Wettkampf, bei dem du gemeldest bist, auch.
Bei mir ist das der Würzburg-Marathon…momentan bin ich dafür absolut nicht fit! Ich werde berichten!

Achja, schreib dir deine Trainings auf. Dann hast du zum einen einen Überblick, über das, was du gemacht hast.
Zum anderen hast du, wenn es nicht so gut gelaufen ist, vielleicht eine Idee, was du besser machen kannst.

Und jetzt noch mal zurück zur Motivation!

Wie geil ist eine neue Bestzeit – und dafür trainieren wir doch, oder?
Ja, klar, tun wir!

Nein, tun wir nicht!
Zumindest ich nicht. Ich will in Würzburg den Marathon laufen. Mehr nicht. Zeit egal.
Schaffen steht im Vordergrund. Ja, unter 4h sollte es schon sein.

Sag mir deine Meinung! Was denkst du?

Euer Sportuschti – Chris
Bleib fit – oder werde es 🙂

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Nachdenkliches

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass Alles, was geschieht, richtig ist.
Von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich, das nennt sich Vertrauen.

Als ich mich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur
Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich, das nennt man authentisch sein.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen,
und konnte sehen, dass Alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man Reife.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben und
ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mach ich nur das, was mir Spaß und Freude macht, was ich liebe und was mein Herz zum
Lachen bringt, auf meine ganz eigene Art und Weise und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man Ehrlichkeit.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich befreit von Allem, was nicht gesund für mich war:
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und Allem, was mich immer wieder herunter zog,
weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das gesunden Egoismus, heute weiß ich, das nennt sich Selbstliebe.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, in der Vergangenheit zu leben und mich
um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur mehr in diesem Augenblick, wo Alles stattfindet,
so lebe ich jeden Tag und nenne es Vollkommenheit.

Als ich mich selbst zu lieben begann, da erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank
machen kann.
Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, bekam mein Verstand einen wichtigen Partner.
Diese Verbindung nenn ich Herzensweisheit.

Wir brauchen uns nicht länger vor Auseinandersetzungen und Konflikten mit uns selbst und Anderen
zu fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich, das ist das Leben.

Rede von Charlie Chaplin zu seinem 70. Geburtstag

Anmerkung meinerseits:
Den Originaltext kenne ich nicht, es gibt wohl einige deutsche Übersetzungen, die nicht genau übereinstimmen.
Aber es ändert sich meiner Ansicht nichts an der Quintessenz der Rede. Es lohnt sich, über die Worte nachzudenken.

Euer Sportsuchti – Chris

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