Marathon ist Marathon ist Marathon…..

Ich hab euch über meine Motivationsprobleme geschrieben. Laufen ja, lang laufen naja, noch länger laufen no go.

Gut, nach 3 Marathons in 2016 darf das mal sein, aber irgendwie war mir das auch nicht recht.
Ich hab euch ja einen Beitrag geschrieben, wie man sich selbst neu motiviert, und einen weiteren speziell Motivation durch Laufcamp. Und genau das hat bei mir mal wieder funktioniert.

Was ist geschehen:
– ich bin seit letzten Oktober nicht mehr weiter als 19 km gelaufen.
– ich bin dann im Laufcamp in der Toskana 25km und 23 km gelaufen, die 25km hatten auch noch Höhenmeter.
– meine Trainerin sagte zu mir: gut, du wirst keine Bestzeit laufen, aber Marathon schaffst du!
– das nagte in mir…
– und nagte…
– nagte…

Und dann war ich in Würzburg am Start und lief los (das Foto stammt aus dem letzten Jahr in Salzburg), gleichmäßig in einer Pace von 5:35. Ich wollte bei KM15 entscheiden, ob ich ganz laufe oder direkt ins Ziel. In Würzburg werden zwei Runden gelaufen, man kann also nach einer Runde mit Wertung ins Ziel laufen. Ja, natürlich entschied ich mich für ganz und bereute es auch gleich wieder. Im Gewerbegebiet bei KM23 dachte ich, ok, das wars, muss ja kein Marathon sein. Ich lauf ins Hotel zurück.
Aber das bedeutete auch, zurück zum Main. Und da sind es dann auch schon 26 km, also mach ich natürlich die 30 km noch voll! Ja gut, da ist ja die Wendeschleife bei KM32/33, mal sehen, wie viele Marathonis mir entgegenkommen. Und dann geht es auch schon über den Main zurück und bald in die Altstadt, und dann sind es ja nur noch 9km  ins Ziel – wäre ja gelacht! Klar, ich bin natürlich auch ins Ziel gelaufen, aufgeben tut man einen Brief und keinen Marathon. Aber glaubt mir, wenn du bei KM23 fast alleine (das ist auf der zweiten Runde in WÜ so) läufst, dann braucht es schon Mentalstärke. Du siehst 80m vor dir eine Läuferin, hinter dir is nix los, noch weiter vorne ist jemand vielleiht 150m entfernt. Und du läufst….und läufst…und hast keine Chance näher zu kommen. Die Läuferin läuft ja schließlich auch schon einen HM und hat mein Tempo, da kommst du nicht näher, echt frustierend. Aber ich habe es geschafft, Zeit egal, geschafft. Das war mein 10. Start und mein 10. Finish!

Was bringt euch mein Beitrag:
– vielleicht habt ihr schon eine Idee 🙂
– durchhalten, Ziel vor Augen und einfach weitermachen – bringt’s auch im Job!
– Reise zu sich selbst – du hast 42 km Zeit über dich selbst nachzudenken – probier es aus, ist echt geil!
– zusammen mit den Anfeuerern am Wegesrand und den Steckenpersonal feiern – auch sehr schön!
– den Zieleinlauf zelebrieren – egal wie gut oder schlecht es dir geht! Diesen Moment wirst du nie vergessen! Also hau rein und feiere, geniese, deinen Zieleinlauf, klatsche Hände ab, mach, was du willst, was du für richtig hältst!

Einige von euch werden schon Marathon gelaufen sein! Ich hoffe, dass ihr euch in diesem Beitrag wiederfindet.
Wenn nicht (oder doch), lasst es mich wissen. Was denkt ihr zum Thema Marathon? Welche Erfahrung habt ihr gesammelt? Gibt es einen Tipp, den ihr loswerden möchtet?

Euer Sportuschti – Chris
Bleib fit – oder werde es 🙂

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10 Gründe, wie du ein besserer Sportler wirst!

Ich will ein besserer Sportler werden, aber wie?
Ich will schneller werden, aber wozu?
Ich will, ich will, ich will!
Das geht auch! Aus Wollen kann auch Können werden!

Ich habe für dich eine Liste mit 10 Punkten zusammengestellt. Natürlich ist die Liste nicht vollständig.
Kann sie nicht sein, weil es so viele Läufer gibt und jeder hat als Individuum seine eigenen Vorlieben und Motivationstricks, was letztendlich zu einer Leistungssteigerung führt.

  1. Habe Spaß!
    Das ist definitiv das Wichtigste. Wenn du tust, was du willst, dann machst du es gut.
    Dann machst du es oft (3-4 mal Laufen in der Woche ist dann aber auch genug, außer du hast
    richtig großes vor)
  2. Immer positiv denken!
    Du weißt aus der Vergangenheit ganz genau, wie geil es sich anfühlt, das Training absolviert zu haben, obwohl du gar keine Lust hattest. Also mach es! Denk dran, wie du dich fühlen wirst und denk auch dran, wie schlecht du dich fühlen wirst, wenn du es nicht gemacht hast. Mache dir also immer dann, wenn es hart wird zu trainieren, vor deinem inneren Auge klar, wie toll es sich anfühlt, das Training erfolgreich absolviert zu haben.
  3. Mach es öffentlich!
    Erzähle deinen Freunden und Kollegen und Familienmitgliedern und wem auch immer, was du vorhast. Muss ja kein Marathon sein, Halb ist auch toll, 10 km sind super und auch 5 km! Ich schreibe das absichtlich rückwärts, was die Umfänge anbelangt! Viele denken, es muss ein Marathon sein! Quatsch! Muss es nicht! Auch kein halber! Usw.! Vöööölig egal, wie wiele km dein Wettkampf hat, es ist eine Herausforderung und ein Erlebnis, wenn man finisht. Geschafft ist geschafft und wenn doch nicht, dann das nächste Mal!
    Aber erzähle es deinen Leuten in deiner Umgebung. Das Training für den Wettkampf wird dann bestimmt besser klappen. Mal will ja den Leuten ungern sagen, dass man faul war 😉
  4. Planung muss sein!
    Plane deine Sporttermine als Zeit für dich. Trage dein Lauftraining im Kalender ein, blockiere die Zeit.
    Das ist die Zeit, die du mit dir selbst hast (oder auch mit Freunden oder Laufpartnern)!  Aber es ist in jedem
    Fall Zeit, in der geschäftliche Dinge und eventuell auch familiäre Dinge außen vor bleiben.
  5. Feste Verabredung!
    Das passt zum Punkt 4, da muss ich auch gar nichts mehr schreiben, was du nicht eh schon weißt.
    Verabrede dich nicht nur mit dir selbst, sondern auch mit einem guten Freund!
  6. Musik und Kopfhörer und so…
    Ich laufe meist ohne Musik. Aber bei den langen Läufen im Marathon-Training, da motiviert mich Musikbegleitung durchaus. Versuche es einfach aus!
    Es gibt da übrigens so eine Studie, die besagt, dass Musikbegleitung beim Laufen einen Leistungszuwachs bedeutet – sollen wohl so 10 % sein…
  7. Sei flexibel!
    Wenn Laufen nicht dein Sport ist, wird er es auch nicht nach dem zehnten Versuch. Probiere Badminton, Fitnesstraining, Badminton, eine Ballsportart, Radfahren, Schwimmen, was auch immer! Was immer dir deiner Meinung nach Spaß machen könnte. Spaß am Sport ist die beste Motivation, um dranzubleiben!
  8. Körpergefühl geht vor!
    Pace ist nicht alles. Jeden Lauf Volldampf? Kann nicht gut gehen.
    Achte bei deinem Sport darauf, wie es dir geht – nutze alle Sinne! Nimm Gerüche und Geräusche wahr, spüre den Wind, die Sonne und auch den Regen, der auf deine Haut prasselt. Höre auf das Vogelgezwischer und das rascheln im Unterholz. Und ein Trainingsplan ist auch nicht so schlecht. Gibt es viele im Internet.
    Die meisten taugen recht wenig. Ist halt sehr individuell! Ich versuche einen Artikel draus zu machen!
  9. Mach es dir einfach!
    Pack deine Sportsachen am Vorabend zusammen und nimm sie mit zur Arbeit.
    Zieh dich in der Arbeit um und laufe los! Hast du einen Fluss in deiner Nähe, oder einen See, einen Park?
    Dann geht das ja ganz einfach. Wenn nicht…Punkt 7!
  10. Abwechslung muss sein!
    Immer dieselbe Runde drehen ist langweilig! Baue Sprints in manche Einheiten ein, gehe einige Läufe langsam an, andere wiederum zügiger.

Sag mir deine Meinung! Was denkst du? Wer oder was motiviert dich? Hast du noch Punkte, die dir in der Liste fehlen? Dann lass es mich wissen.

Euer Sportuschti – Chris
Bleib fit – oder werde es 🙂

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…hilft bestimmt ein Laufcamp!

Ich habe über meine Motivationsprobleme im letzten Beitrag geschrieben.

Dabei habe ich einige Möglichkeiten erwähnt, wie ihr (und auch ich) aus einem Motivationskeller
wieder rauskommen könnt.

Es gibt aber noch eine weitere Möglichkeit…die Teilnahme an einem Laufcamp!

Laufcamp, hm, was ist das und was genau wird da gemacht und überhaupt, brauch ich das?

Nun, es ist erstmal die Möglichkeit unter Gleichgesinnten, also Sportlern und Läufern Urlaub zu machen.

Und dann ist es die Möglichkeit, sich technisch zu verbessern, wenn das Laufcamp das anbietet.
Lauf-ABC, Stabi-Training (da geht es um Rumpfmuskulatur und Co.), Video-Laufstilanalyse werden
da schon mal angeboten (z.B. Running Company).

Aber was am allermeisten motiviert ist, dass man in Gruppen läuft, je nach dem eigenen Leistungsvermögen,
und dabei motiviert man sich innerhalb der Gruppe und treibt sich so zu fast ungeahnten Leistungen.
Gut, das ist nun etwas übertrieben, aber so in etwa funktioniert das. Gegenseitige Motivation.

Ich habe das nun in der Toskana eben gerade erlebt und habe mich dabei selbst überrascht.
Seit Oktober 2016 (nach dem Berlin-Marathon) komm ich nicht mehr raus aus der Regenerationsphase.
Ich hatte einfach keine Lust mehr 15, 18, 21, 26 oder was weiß ich wieviele Kilometer zu laufen.

Die Landschaft der Toskana und eine liebe Bekannte, die ich aus einem früheren Laufcamp kenne, 25 km…bämmm
Und das am Berg mit Höhenmetern….doppelbämmmm.
Drei Tage später Tempolauf über 23 km…es läuft einfach gut…in dieser Woche hatte ich 101 km auf dem Tacho!

Es gibt einige verschiedene Varianten an Laufcamps.
– Laufreisen bringen dich in Begleitung von Profis irgendwohin
– Laufreisen gibt es auch mit einem Wettkampf am Ende
– Laufcamps mit Lauftechnik und viel Spaß und Erholung
– Laufreisen, wo es nur ums Laufen geht, also mit Gepäckservice von Station zu Station
– Trailrunning-Reisen
u.v.m.

Ich jedenfalls bin nun wieder voll in der Spur und absolut motiviert für den Würzburg-Marathon!

4 weeks to go!

Sag mir deine Meinung! Was denkst du? Wer oder was motiviert dich!

Euer Sportuschti – Chris
Bleib fit – oder werde es 🙂

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Wenn die Motivation im Keller ist…

Ich befinde mich mental grad im Keller, zumindest was das Laufen betrifft.
Momentan schwirren mir so viele Gedanken durch den Kopf, dass ich weder Ruhe
beim Laufen finde, noch überhaupt laufen möchte. Ganz fremd…

In den letzten Jahren bin ich Samstag morgen einfach los, 22km, 25k…32km.
Marathon-Training. Ich hab gar nicht nachgedacht, einfach aufgestanden und los.
Ja gut, bissl Morgen-Toilette muss schon sein…aber dann gleich los!

Was kann ich dagegen tun? Was würdest du dagegen tun? Wie motiviere ich mich?
Und wie motivierst du dich?

Ich laufe…
weil ich mich mich wunderbar mit lieben Menschen beim Laufen unterhalten kann…
weil ich während des Laufes meditieren kann (ja, das geht, da muss die Strecke einfach nur langweilig sein)…
weil ich, wenn ich regelmässig laufe, keine Rückenschmerzen mehr habe (das ist ein Thema für sich)…
weil mir während eines Laufes immer mal wieder gute und kreative Ideen kommen…
weil ich mich nach dem Lauftraining (fast) immer gut fühle und froh und stolz bin, dass ich es gemacht habe…
weil es erfrischend und prickelnd sein kann, im Regen zu laufen (hab ich in Irland erlebt)…
weil Lauftraining mein Immunsystem stärken kann…
weil ich im nächsten Wettkampf eine neue Bestzeit haben will!

Ist ja alles schön und gut, kreativ, Bestzeit, meditativ, gesellig, alles schön und gut.
Aber manchmal hat man einfach keine Lust.

Jetzt kommt das Körpergefühl ins Spiel! Hab ich keine Lust weil ich faul bin, weil es kalt ist,
weil es windig ist, weil es weil ist, weil ich grad keine andere Ausrede habe, weil im Fernsehen
meine Lieblingserie läuft oder Tatort oder beim Skispringen Andreas Wellinger noch seinen
zweiten Sprung vor sich hat?

Das sind KEINE Gründe, nur schöne Ausreden!

Dann heißt es raus in die Welt und auch gerne mal das bekannte Laufrevier verlassen, was Neues
ausprobieren. Einfach mal links abbiegen und nicht rechts wie immer, oder mal mit dem Rad eine
andere Startposition für den Start auswählen (kann natürlich auch mit Bus, Bahn, Auto, Anhalter,
Hinlaufen, Inline-Skates oder im Handstand-Lauf erfolgen).

Regelmäßige Verabredungen und/oder Lauftreffs helfen unserer Motivation auf alle Fälle auf die Sprünge!

Und der nächste Wettkampf, bei dem du gemeldest bist, auch.
Bei mir ist das der Würzburg-Marathon…momentan bin ich dafür absolut nicht fit! Ich werde berichten!

Achja, schreib dir deine Trainings auf. Dann hast du zum einen einen Überblick, über das, was du gemacht hast.
Zum anderen hast du, wenn es nicht so gut gelaufen ist, vielleicht eine Idee, was du besser machen kannst.

Und jetzt noch mal zurück zur Motivation!

Wie geil ist eine neue Bestzeit – und dafür trainieren wir doch, oder?
Ja, klar, tun wir!

Nein, tun wir nicht!
Zumindest ich nicht. Ich will in Würzburg den Marathon laufen. Mehr nicht. Zeit egal.
Schaffen steht im Vordergrund. Ja, unter 4h sollte es schon sein.

Sag mir deine Meinung! Was denkst du?

Euer Sportuschti – Chris
Bleib fit – oder werde es 🙂

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Wieviele Laufschuhe braucht Läufer so?

Wie wieviele Paar Laufschuhe brauchen wir?

Das ist eine schwere Frage…und eine leichte zugleich.
Es hängt davon ab, wieviel wir laufen.

Eine Einheit pro Woche…ein Paar Laufschuhe,
Zwei Einheiten pro Woche…

Je mehr wir pro Woche joggend, laufend, rennend, sprintend zurücklegen, desto mehr Schuhe.

Das ist doch auch logisch!

Ein kleiner Ausflug:
frau kauft Schuhe. Viele. Sehr viele. Seeeehr viele.
Warum? mann weiß ja nie, in welche Situation frau kommt, und dann DARF ES NICHT AN DEN SCHUHEN SCHEITERN!!!

mann kauft auch Schuhe…für´s Auto

frau kauft Klamotten über Klamotten und hat nix anzuziehen! Der KLEIDERSCHRANK IST WIE IMMER LEER!

mann kauft keine Klamotten, die besorgt ihm seine frau. Er kauft Lackversiegelung für´s Auto.

frau kauft Parfüm und braucht für die entgültige Entscheidung nicht Stunden, nicht Tage…es gibt dafür keine Zeiteinheit!

mann kauft einen Duftbaum (ja, für´s Auto).

Bei der nächsten Party steht mann dann da und schaut auf seine frau in den neuen Schuhen und dem tollen Fummel
und dem betörendem Parfüm und verliebt sich zum 723 Mal neu in sie.

Und mann steht da.

Und frau schaut auf mann und verliebt sich auch zum 712 mal neu ihn ihn, weil er einfach so ist, wie er ist.

Hier endet der kleine Ausflug.

Und wieviele Laufschuhe brauchen wir jetzt?

Selbe Antwort wie oben. Es hängt davon ab, wieviel wir laufen. Je mehr, desto mehr!
Beim Anfänger ist ein Paar vollkommen in Ordnung, wenn´s schon mal ein paar Kilometer mehr sind (ab 2 Trainings/Woche) sind zwei Paar keine Fehlinvestition. Der Fuß gewöhnt sich an den Schuh, und da ist Abwechslung absolut sinnvoll – und für die Vielläufer dürfen es auch drei oder mehr Paare sein.

Es macht natürlich auch Sinn, für verschiedene Terrains die passenden Schuhe zu haben. Wer also mal auf der Bahn,
mal Straße, mal Gelände trainiert, braucht auch die entsprechenden dazu passenden Schuhe.

Und vergesst nicht: mehr Schuhe kosten nicht mehr Geld, weil ja jedes einzelne Paar länger gelaufen werden kann.

Ich laufe sehr viel, damit ich mir viele Schuhe kaufen kann…und nein…ich bin keine frau 😉
Aber das wisst ihr ja!

Und frau darf auch ihr Laufoutfit mit den Schuhen abstimmen. mann auch, wenn er mag, ich kenn keinen….

Ich freue mich über eure Kommentare, wieviele Paar Schuhe ihr im Einsatz habt.
Was ist eure Meinung dazu? Lasst es mich wissen und uns darüber diskutieren.

Euer Sportsuchti – Chris

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