Monatliche Herausforderung – Selbstexperiment

2. Woche ohne Fleisch
Herausforderung, kein Fleisch

2. Woche ohne Fleisch

In dieser Woche war ich schon recht vorfreudig, weil ich am Sonntag ein Darmreinigungsprogramm starte, das 9 Tage dauern wird. Und irgendwie kann ich es gar nicht abwarten. Wahrscheinlich, damit es dann endlich vorbei ist.

Aber tatsächlich bin ich gespannt, was in den 9 Tagen mit meinem Körper passieren wird, wie ich mich fühle und welches Fazit ich am Ende haben werde.

Dazu werde ich einen eigenen Beitrag erstellen, in dem du nachlesen kannst, wie das Programm funktioniert, was man alles darf und auf was man verzichten muss.

Nun aber noch zu dieser Woche: es fiel mir erstaunlich leicht!
Ich denke, das liegt daran, dass ich es einfach durchziehen WILL, und was ich will mach ich in der Regel auch.

Mal sehen, was die Waage sagt…oha, etwa 1 kg weniger als zu Jahresbeginn. Das ist eigentlich gar nicht mein Ziel, abzunehmen meine ich, aber was soll´s. Im Rahmen der Darmreinigung werde ich bestimmt auch das eine oder andere Kilo abnehmen, muss halt danach (nachhaltig und gesund) wieder drauf J

Und das waren die Speisen der 2. Woche:

(wie weiter oben erwähnt, Obst, gelegentlich Nüsse, Getränke usw. werden nicht extra von mir aufgelistet und Alkohol ist für mich im Januar auch tabu, braucht also auch nicht näher drauf eingegangen zu werden):

Montag, 08.01.18

Mittag – Nudeln in Pilzrahmsauce
Abend – Käsebrezen

Dienstag, 09.01.18

Mittag – ? (wenn man sich nicht alles sofort aufschreibt…ich weiß es nicht mehr L)
Abend – Salat mit Ziegenkäse und Trauben

Mittwoch, 10.01.18

Mittag – diverses Gemüse und Salate mit kleinen Pellkartoffeln
Abend – Forellenfilet, als Dessert Jogurt mit Ananas, Beeren und Haferflocken

Donnerstag, 11.01.18

Mittag – Hirtensalat, Pommes und Tomatensuppe
Abend – diverses Gemüse als Rohkost

Freitag, 12.01.18

Mittag – 2 belegte Käsesemmeln
Abend – Pizza mit Thunfisch und Zwiebeln

Samstag, 13.01.18

Mittag – Kartoffel-Lauch-Suppe mit Karotten und als Garnitur Lauchzwiebelringe
Abend – Lachs mit Meerrettich-Frischkäse-Füllung

Sonntag, 14.01.18

Mittag – Forever Living – Clean 9
Abend – Forever Living – Clean 9
So, die nächste Woche wird komplett im Zeichen von Clean 9 stehen, das aufzulisten ist langweilig, oder? Ja, doch, ich darf ja ein Gericht pro Tag (ab Tag 3) essen, das werde ich auflisten.

Bis dahin wünsche ich euch eine gute Zeit, freu mich immer über Kommentare und Anregungen und stehe gerne für eure Fragen Rede und Antwort.

Euer Sportsuchti – Chris
Bleib entspannt – oder werde es 🙂

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Warum monatliche Herausforderungen die besseren Vorsätze sind

Das Selbstexperiment – 1. Woche ohne Fleisch

Das Jahr wirft lange Schatten voraus. Vielleicht hast du meinen Beitrag zum Thema Neues Jahr und gute Vorsätze schon gesehen. Da schreib ich darüber, wie es mit den Vorsätzen klappen kann.

Der überschaubare Zeitraum eines Monats macht es leichter, viel leichter, auf liebgewonnene oder auch ungeliebte Gewohnheiten zu verzichten. Denn auch die Gewohnheiten, die wir eigentlich nicht (mehr) haben wollen, sind immer noch Gewohnheiten. Möglicherweise über viele Jahr einprogrammiert klappt das nur selten, dass man sich diese von heute auf morgen abgewöhnt oder durch eine neue ersetzt.

Tut man dies aber 30 Tage lang, stehen die Chancen gut, dass man dabeibleibt, wenn man das möchte. Ansonsten ist es ein schöner Versuch, und ich denke, das erste Steak nach der Herausforderung wird von mir wesentlich mehr wertgeschätzt als vorher.

Wie ist es mir in der ersten Woche ohne Fleisch ergangen?

Ich muss sagen, sehr gut, was auch daran lag, dass die Kantine ein sehr ordentliches, vegetarisches Angebot hatte, was keineswegs jede Woche so ist. Bis auf Freitag war das schon mal ein gelungenes und schmackhaftes Mittagessen.

Ich erwähne jetzt nicht extra für jeden Tag, was ich noch so an Obst, Nüssen, Tee, Wasser (Detox-Wasser) gegessen und getrunken habe. Das unterscheidet sich auch gar nicht vom Rest des Jahres, weil das tägliche Ernährungsbegleiter sind, also für mich selbstverständlich regelmäßig auf dem Tages-Programm stehen. Darüber denke ich auch schon gar nicht mehr nach.

Die Extra-Herausforderung „kein Alkohol“ stellt mich auch auf keine große Probe, aber so ein schönes Weißbier am Abend…schmeckt dann umso besser, wenn ich im Februar wieder eins trinke.

Vorfreude ist die schönste Freude 🙂

Zum vegetarischen Essen noch ein kleiner Exkurs:
im Restaurant ist das ja nach wie vor nicht immer so einfach, am Samstag gab es mal wieder zwei Alternativen – Kässpatz´n und Rahmschwammerl mit Knödel – so wie fast immer in einem gut bürgerlichen, bayrischen Lokal! Das ist auf Dauer langweilig und verbesserungsfähig! Da ich aber nur auf Fleisch, nicht auf Fisch verzichte, hatte ich eine leckere Alternative.

Und so sah die 1. Woche (grob) aus:

Montag 1.1.18

Mittags – Champignonssuppe
Abends – Linsentarte

Dienstag 2.1.18

Mittags – vegetarisches Gemüsecurry mit Pilzen, Sprossen und Kokosmilch und Reis
Abends – Linsentarte vom Vortag

Mittwoch 3.1.18

Mittags – Tortiglioni mit sautierten Champignons, Rucola und Walnusspesto, dazu Salat
Abends – restliche Linsentarte

Donnerstag 4.1.18

Mittags – vegetarisch gefüllte Paprikaschote mit Couscous und Gemüse auf Schmortomaten,
dazu auch wieder Salat
Abends – Nudelsuppe mit 2 verquirlten Eiern

Freitag 5.1.18

Mittags – diverse Schälchen von Kartoffelpüree, Salat und Spinat-Kartoffelstrudel
Abends – wenn man sich nicht alles aufschreibt….

Samstag 6.1.18

Mittags – Kartoffelpfanne mit Paprika, Zucchini und Lauchzwiebeln
Abends – Gebackenes Rotbarschfilet mit Kartoffelsalat

Sonntag 7.1.18

Mittags – Hauptsächlich Obst und Wasser/Tee
Abends – Linsentarte (ja, der letzte Versuch vor einer Woche war geschmacklich toll, optisch
allerdings ein Desaster auf dem Teller, also nochmal versuchen)

 

Wie war eure erste Woche? Habt ihr Vorsätze für´s neue Jahr und…habt ihr sie durchgehalten?

Wenn nicht gibt es hier eine Durchhalte-Unterstützung von mir.

Teilt gerne eure Erfahrungen in den Kommentaren.

Euer Sportsuchti – Chris
Bleib entspannt – oder werde es 🙂

 

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Kein Mensch braucht gute Vorsätze…

…oder, wie du am Ende doch umsetzt, was du dir vornimmst!

Immer das gleiche zum neuen Jahr, alles muss anders werden, besser, erfolgreicher, abnehmen, mehr Sport, weniger Stress, mehr Zeit mit der Familie und so weiter und so fort.

Nach ein paar Tagen kehrt der Alltag ein, die Anfangseuphorie ist schon gar nicht mehr sooo groß, das Wetter nicht toll. Wir finden immer Ausreden.

Hattest du gute Vorsätze zum neuen Jahr? Hast du sie noch?
Welche sind es dieses Jahr? Mehr Sport? Gesündere Ernährung? Endlich Marathon?

Das ist alles sehr löblich und keineswegs schlecht. Nur, das kann man sich ja zu jedem beliebigen Zeitpunkt im Jahr vornehmen.

Also sage ich dir:

Fordere dich raus! So schaffst du es! Mit 5 Tipps zeig ich dir wie du das schaffst.

1. Realistische Ziele sind das A & O

„Ich sollte abnehmen.“ Hm, ob das bei dir stimmt, kann ich nicht beurteilen 😉
Aber so vage formuliert wird das schwierig. Wieviel? Bis wann?

Sag also lieber „Ich will x kg in 3 Monaten abnehmen! Da hab ich Urlaub und will am Strand ne tolle Figur machen.“

10 kg in 3 Monaten – sehr ehrgeizig, aber wenig realistisch und nicht unbedingt gesund und nachhaltig! Zum Thema „Abnehmen“ bzw. „Diät“ folgt bald ein eigener Blog-Beitrag.

Realistisch wäre es, wenn du dir ein ½ Kilo pro Woche, also in 3 Monaten 5 kg bis maximal 6 kg vornimmst und es dann durchziehst.

2. Denk in kleinen Schritten

Du hast dir jetzt ein realistisches Ziel gesetzt, z.B. der erste Marathon!
Toll! Großartig! Ich beglückwünsche dich zu deinem Ziel!

Jetzt bist du gut beraten in kleinen Schritten zu denken.
Also nicht: in 4 Monaten lauf ich mehr als 42 km (z.B. beim Salzburg-Marathon am 06.05.18, denn kann ich durchaus empfehlen, aber das ist jetzt ein anderes Thema)!

Aber wie gehst du jetzt am besten vor? Gehen wir davon aus, dass du fit genug bist, um in 4 Monaten einen Marathon zu laufen. Dann solltest du dir einen Trainingsplan suchen. Hierfür gibt es viele Möglichkeiten, vom Laufexperten/Trainer erstellt (kostet meist Geld), aus einem Buch (meist nicht sehr individuell auf dich zugeschnitten, kann ja auch gar nicht sein). Oder du machst dich selbst zum Experten und erstellst dir einen Plan. Auch dafür gibt es Anleitungen im Internet (z.B. hier: https://www.bevegt.de/trainingsplan-erstellen/).

Ein guter Plan beinhaltet auch Test-Wettkämpfe, auf die konzentrierst du dich. Zuerst kommt ein Test über 10 km, später ein Halbmarathon und schließlich der große Tag!

So steigerst du dich mit dem Plan schrittweise und hast immer ein Etappenziel vor Augen, das gut erreichbar ist und nicht zu groß erscheint. Und am Ende läufst du Marathon und wirst ihn auch meistern.

Beim Abnehmen kannst du Etappenziele feiern, z.B. zwei Kilo weniger nach einem Monat!

3. Überleg dir, welche Hindernisse auf dich zukommen können

Hindernisse sind dazu da, dass man sie überquert, also meistert. Der Hürden- bzw. Hindernis-Laufathlet weiß genau, wie viele auf dem Weg zum Ziel zu überqueren sind, welche Abstände diese haben. Darauf ist er/sie eingestellt, also trainiert.

Daher, überlege dir vorher, welche Hindernisse auf dem Weg zum Ziel auf dich warten könnten und überlege dir, was du dann machst.

Am Abend nach der Arbeit lockt die Couch mehr, als die Laufschuhe? Verabrede dich mit Freunden, das „verpflichtet“ und macht ohnehin mehr Spaß, als alleine.

Das Wetter ist mies? Motivationskick „neue Klamotten“, die wollen ja auch ausprobiert werden. Den Spruch mit dem „schlechten Wetter und den falschen Klamotten“ spar ich mir 😉

Erkältung? Guter Grund, Gesundheit geht immer vor. In diesem Fall ist eventuell ein ruhiger Spaziergang besser geeignet oder sogar die Regenerations-Pause, um wieder ganz gesund das Training aufnehmen zu können.

4. Es muss für dich einen Wert haben

Du musst es wollen, nicht deine Freundin oder dein Mann, dein Chef, Nachbar, auch nicht die Kassiererin im Supermarkt, nein, einzig DU! Wenn du es wirklich willst, wenn es für dich wichtig ist, dann wirst du durchhalten. „Intrinsisch“ nennt sich das in der Psychologie, von innen heraus. Das Gegenteil – extrinsisch – wäre eben, wenn du mehr arbeitest, weil du dir erhoffst, dass DEIN Chef total happy ist und dir ne Gehaltserhöhung gibt. Kann klappen, wird es aber meist nicht, weil es DICH nicht happy macht, sondern sogar frustriert.

5. Stelle dich monatlichen Herausforderungen

Der Mensch ist ein „Gewohnheitstier“! Viele Dinge haben sich einfach eingeschlichen, wir machen sie täglich oder regelmäßig immer wieder, weil wir es halt immer schon so machen.

Das ist nicht unbedingt schlecht, weil vieles automatisiert abläuft, ohne darüber nachdenken zu müssen.

Wir stehen auf, gehen ins Bad, auf die Toilette, frühstücken, ziehen uns an, fahren in die Arbeit – alles ohne lange darüber nachzudenken. Das spart Energie.

Wollen wir jedoch Gewohnheiten ändern – hier sind wir wieder mitten drin bei den Vorsätzen für´s neue Jahr – müssen wir diese umprogrammieren.

Ich stelle mich gerne monatlichen Herausforderungen:
– ein Monat lang kein Zucker
– ein Monat lang kein Alkohol
– …kein Fleisch
– …kein Koffein (oje)
– jeden Tag in der Früh meditieren
– täglich spazieren gehen/laufen
– usw.

Wenn du es einen Monat lang kannst, es gut findest, dann kannst du es auch länger!

Auf diese weiße kannst du beispielsweise deine Ernährung ändern, so, wie es für dich gut ist. Dauerhafte Änderungen werden wir nur schaffen, wenn wir uns wohl dabei fühlen.
So ist eine Diät dem griechischen Wortsinn nach () eine Änderung des Lebensstils – nicht zeitweiser Verzicht!

Und es ist spannend, sich selbst zu beobachten, was denkt man, wie fühlt man sich?

Ich verzichte im Januar auf Alkohol und Fleisch, das fällt mir nicht sonderlich schwer (auch als „Fleischfresser“ kann ich darauf einen Monat lang gut verzichten). Ich versuche auch täglich spazieren zu gehen bzw. zu laufen.

Ich werde meine Erfahrungen mit euch regelmäßig teilen, wenn es euch interessiert.

Der Artikel ist diesmal etwas länger geworden. Es liegt mir am Herzen auch deutlich rüber zu bringen, dass man sich nicht zu sehr von außen gängeln lassen soll.

Jahreswechsel = gute Vorsätze, Fastenzeit = jetzt muss ich Verzicht üben und fasten….

Alles in Ordnung, wenn man das möchte, aber bitte ohne Zwang. Setze dir Ziele, so wie sie für dich gut sind, und setze sie um, wenn es für dich passt.

Alles Gute für 2018 und viel Erfolg bei all deinen Vorhaben.

Euer Sportsuchti – Chris
Bleib entspannt – oder werde es 🙂

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Lass dich einfach mal treiben…

Entspannung ist das Gegenteil von Anspannung und Anspannung ist Stress.

Stress haben wir alle zur Genüge. Wer kennt das nicht: „Ich hab so viel um die Ohren!“, „Ich habe keine Zeit!“, „Ich weiß gar nicht mehr, was ich zuerst erledigen soll!“ und so weiter und so fort…

Aber woran liegt das? War das immer schon so? Ist keine-Zeit-haben heutiger Lifestyle?

Ich lehne mich mal zurück und überlege mir, wie war das eigentlich früher?

Da gab es das Telefon und noch kein Smartphone, geschweige denn Internet, Cloud, Social Media, SMS, WhatsApp & vieles mehr.

Das Telefon hatte noch eine Wählscheibe, daran kann ich mich noch gut erinnern, ich bin alt 😉

Es hatte kein Display und keinen AB – wenn mich also der Anrufer nicht erreicht hat, musste er es noch mal versuchen, und vielleicht ein drittes Mal. Irgendwann konnte er mich erreichen.

Mir erging es natürlich nicht anders, wenn ich Freunde angerufen habe. Wenn ich sie erreicht habe, war das gut, wir haben uns unterhalten oder ausgemacht, dass wir uns treffen. Wenn ich sie nicht erreicht habe, schade, aber die Welt ging nicht unter.

Noch früher gab es gar kein Telefon, da wurden noch Briefe geschrieben. Diese wurden dann zwei oder drei Tage später zugestellt, der Empfänger hat ihn gelesen und sich (hoffentlich) darüber gefreut, war ja keine Rechnung, sondern ein schriftlicher Gruß von einer Freundin oder einem Freund oder vielleicht sogar ein Liebesbrief. Der Empfänger hat sich dann vielleicht ein paar Tage später am Wochenende hingesetzt und eine Antwort geschrieben. Die Zustellung dauerte auch wieder etwas Zeit. Da war für eine kurze Kommunikation schnell eine Woche und mehr verstrichen.

Was noch früher war, als es noch keine Post gab, will ich an dieser Stelle des Beitrags nicht näher beschreiben.

Heute dagegen sind Leute schon beleidigt, wenn man auf eine Nachricht nicht minutenschnell, sondern erst nach einer Stunde antwortet. Von einem Tag später will ich gar nicht sprechen.

Was also können wir konkret tun:

  1. Verabrede dich mit dir selbst
    Es ist deine Zeit, es ist dein Leben. Nimm dir Zeit für dich, vereinbare einen Termin mit dir und trag diesen in deinen Kalender ein. In dieser Zeit machst du das, was dir guttut. Ob das Sport ist, Meditation, basteln, lesen, nichts tun… es ist deine Zeit, du machst das, was du tun willst. Eine halbe Stunde.
  2. Verzichte auf ständige Social-Media-Verfügbarkeit
    Nein, ich empfehle dir jetzt nicht, auf Facebook & Co. eine bestimmte Zeit lang zu verzichten. Das kannst du natürlich tun. Was ich meine, ist die ständige Verfügbarkeit. Besser nur ein oder zweimal am Tag dafür etwas Zeit einplanen, z.B. am Abend nach dem Essen gezielt eine halbe Stunde.
  3. Lasse Mails einfach mal liegen
    Dieser Tipp geht in die gleiche Richtung, wie der zweite. Keine Mail muss sofort beantwortet werden. Also Mailprogramm schließen und gezielt ein oder zweimal am Tag öffnen und dann die Mails auch gleich „abarbeiten“, also beantworten, löschen, ablegen, was auch immer.
    Natürlich weiß ich nicht, was genau du machst. Bist du in einigen Vereinen tätig, auch aktiv, planst du gerade ein Turnier – dann ist es vielleicht notwendig, öfters die Mails zu checken.
    Ansonsten bin ich überzeugt davon, dass du auch in deinem Beruf nicht den ganzen Tag online sein musst. Selten sind Mails so wichtig, dass sie sofort bearbeitet werden müssen. Und jede Unterbrechung, die du nicht hast, lässt dich effektiver arbeiten, spart dir also Zeit, beruflich wie privat! Und das vermindert wiederum dein Stresslevel.
  4. Setze dir Ziele für den Tag und lass dich nicht ablenken.
    Ablenkungen gibt es ja genügend. Noch schnell im Internet nachschauen, wie das Wetter am Wochenende wird. Schließlich willst du Freunde zum Grillen einladen. Und eh man sich versieht sind 25 Minuten rum, weil man dann gleich noch eben ganz kurz…jetzt aber, bevor ich loslege, was zum Trinken holen, ach ja, mach ich mir grad noch nen Kaffee, hm, dann könnt ich gleich noch…halt, ich wollte ja…was eigentlich? Wieder mal verzettelt und Zeit vertan. Wenn du dir eine Liste machst mit den Dingen, die du an diesem Tag erledigen willst und diese zielgerichtet abhakst, sparst du dir Zeit, Nerven, und hast sogar noch ein Erfolgserlebnis!

Ich denke, dass es noch viele Punkte gibt, die jeder von uns, auch ich natürlich, verbessern kann. Mit diesen beschriebenen vier Tipps habe ich für mich eine gute Entlastung und Entspannung erreicht. Daher kann ich sie dir absolut ans Herz legen. Aber finde unbedingt deine Zeitfresser raus und kümmere dich um jeden einzelnen. Nicht alles auf einmal, sondern eins nach dem anderen. Und in ein paar Wochen oder Monaten wirst du bestimmt positive Veränderungen an dir feststellen. Und anderen fällt es bestimmt auch auf.

Teile gerne deine Ideen im Kommentar, ich freu mich drauf.

Euer Sportsuchti – Chris
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Kross gebratenes Zanderfilet auf Safran-Risotto neben Blattspinat

Zanderfilet kann schon langweilig schmecken, und zu lange in der Pfanne gebraten ist er auch noch trocken.

Aber das muss nicht sein!

Du kannst das Filet auf der Hautseite anbraten, bis die Haut kross ist und „Farbe“ bekommt. Das geht leider aus meinem Bild gar nicht richtig hervor. Dann wird der Zander umgedreht und nur noch ganz kurz auf der anderen Seite gebraten, und fertig ist das kross angebratene Zanderfilet.

Risotto kochen benötigt Aufmerksamkeit, also Zeit. Der Blattspinat klappt gut nebenher, Lauchzwiebeln mit Speck in der Pfanne rausbraten ist auch schnell erledigt. Aber die ganzen Arbeitsschritte zu koordinieren, damit dann am Ende alles fertig, heiß und nicht überkocht ist, bedarf etwas Übung, daher gebe ich diesmal keine Zeitangabe an, ich habe etwa 40 Minuten Zeit investiert und es hat sich gelohnt.

Für 2 Personen benötigt folgende Zutaten:

  • 2 oder 4 Zanderfilets
  • 2 Tassen Risotto Reis
  • Blattspinat
  • 50g Speckwürfel
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1 Schalotte
  • 50 g Parmesan
  • Safran
  • 2 EL Pflanzenöl
  • Olivenöl
  • Kräutermischung (Koriander, Oregano, Basilikum, Thymian)
  • etwas Muskatnuss
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle

 

Ich schlage folgende Bearbeitungsreihenfolge vor.

Zuerst würfelst du den Speck klein oder kaufst bereits gewürfelten Speck, die Frühlingszwiebel in Röllchen schneiden, 1 EL Pflanzenfett hast du bereits in der Pfanne erhitzt und gibst nun Speck und Frühlingszwiebeln dazu, brätst sie kurz an und stellst sie dann beiseite.

Ein „richtiges“ Risotto zuzubereiten ist zwar kein Hexenwerk, bedarf aber schon deiner Aufmerksamkeit. An dieser Stelle möchte ich darauf verzichten, zu beschreiben, wie Risotto zubereitet wird. Ich werde dazu separat ein Rezept erstellen und veröffentlichen. Daher schreibe ich an dieser Stelle kurz und bündig:

Jetzt bereitest du das Safran-Risotto zu. Reis im erhitzten Topf ins Pflanzenöl geben, kurz angehen lassen und dann nach und nach rühren, aufgießen, rühren, aufgießen, Safran dazugeben, rühren, aufgießen, Parmesan dazugeben rühren usw.

Nebenbei Wasser in einem Topf zum Kochen bringen, den gewaschenen Blattspinat mit den gewürfelten Schalotten kurz köcheln lassen, Wasser abgießen, salzen und pfeffern, etwas frisch geriebene Muskatnuss dazu – fertig.

Und jetzt noch der Zander.
Diesmal erhitzt du Olivenöl in einer Pfanne, gibst den Zander, den du bereits gewaschen und abgetupft sowie gesalzen, gepfeffert und mit der Kräutermischung gewürzt hast, in die Pfanne. Hab etwas Geduld und lass den Zander einfach auf der Hautseite liegen, nicht die Pfanne rütteln, nur warten. Die Temperatur des Herdes würde ich schon mal reduzieren, damit der Bratvorgang schonend von statten geht. Wenn die Haut nach ein paar Minuten kross ist, ich gebe hier keine Zeit an, weil jeder Herd und jede Pfanne sich etwas anders verhalten, umdrehen und für etwa eine Minute auf der anderen Seite anbraten.

Nun geht es ans anrichten, das überlasse ich deiner Kreativität, das Bild kann eine Orientierung sein, du kannst das aber auch gaaanz anders machen.

Und jetzt genieße das leckere Gericht und lass es dir schmecken!

Euer Sportsuchti – Chris
Bleib fit – oder werde es 🙂

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