Gelassenheit üben – Ruhe gewinnen

„Gelassenheit kommt von Lassen…“

Fühlst du dich vom Alltag überfordert? Empfindest du statt Ausgeglichenheit nur noch Hektik und Druck?

Innere Balance und äußere Gelassenheit, die Fähigkeit zur Ruhe zu kommen und entsprechend ruhig und gelassen zu reagieren, ist eine Kunst, die kaum jemand von Natur aus beherrscht.

Wir können allerdings lernen gelassen zu werden und Ruhe zu gewinnen.
Ich meine sogar, wir können nicht nur, wir sollten.

„Gelassenheit kommt von Lassen, heißt also auch, Möglichkeiten, die ich realisieren könnte, zu lassen.“
(Wilhelm Schmid, Philosoph)

Gelassene Menschen sind authentisch, müssen sich nicht verstellen, lassen sich nicht manipulieren, können besser mit Schicksalsschlägen umgehen, sind erfolgreicher und beliebter als diejenigen, die sich schnell nerven lassen und entsprechend ungehalten darauf reagieren.

„Du musst nicht alles glauben, was du denkst.“

Wie aber werde ich nun gelassener?

Ich habe 7 Tipps für dich (aber es gibt bestimmt noch viel mehr):

  1. Stehenbleiben, innehalten, durchatmen:
    Regelmäßige Pausen mit bewusster tiefer (Bauch-)Atmung machen ruhig und frei.
  2. Stress erkennen und bewusst dagegen arbeiten:
    Auslöser identifizieren und eliminieren.
  3. Körperlich aktiv werden:
    Regelmäßige Bewegung reduziert Stress und produziert Glückshormone.
  4. Wahrnehmung trainieren:
    Bewusste Konzentration beruhigt die Nerven.
  5. Besinnung auf das Wesentliche:
    Was ist mir wirklich wichtig?
  6. Ordnung ins eigene Leben bringen:
    Ein bewusster Umgang mit allem, was „zu viel“ ist, führt zu innerer Ruhe
    und nachhaltiger Gelassenheit.
  7. Entspannung üben:
    Meditation, Yoga, Autogenes Training, Chi Gong sind sehr wirksame Methoden,
    sich gegen Stress zu wappnen.

Probiere einfach aus, was am besten zu dir passt. Ich begleite dich in weiteren Beiträgen zum Thema Achtsamkeit, Entspannungs-Methoden, Atmungsübungen und wenn dir eine Frage auf den Nägeln brennt, stell sie mir einfach.

Euer Sportsuchti – Chris
Bleib entspannt – oder werde es 🙂

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Diese 9 Pflanzenstoffe schützen deinen Körper

Ich beschäftige mich ja bereits seit vielen Jahren mit den Themen Bewegung, Ernährung und Entspannung. Für mich sind das die drei Säulen für ein gesundes Leben.

Zum Thema Ernährung gibt es Bücher, Ratgeber, Beiträge im Internet in Hülle und Fülle. Ziemlich verwirrend das Ganze, oft auch widersprüchlich. Daher versuche ich heute mal einen anderen Ansatz.

Ich schaue nicht vom Produkt auf die Inhaltsstoffe, sondern anders herum zähle ich wichtige Pflanzenstoffe auf und beschreibe deren Wirkung und in welchen Nahrungsmitteln sie enthalten sind.

Es besteht wohl bei den wenigsten ein Zweifel daran, dass Obst- und Gemüseverzehr das Risiko für einige Krankheiten deutlich verringert. So treten beispielsweise Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Adipositas, Arthritis, Asthma bronchiale, neurologische Erkrankungen und sogar Krebs deutlich seltener auf, wenn wir viel Obst und Gemüse essen.

Supplementierung ja oder nein? In manchen Fällen mag eine Supplementierung sinnvoll oder sogar notwendig sein. Da sollte man sich mit seinem Arzt absprechen, diverse Werte messen lassen und entsprechend handeln.

Ansonsten bin ich generell der Meinung, dass nichts über frische Produkte geht, also keine verarbeiteten Produkte verwenden, sondern selber machen 😉

Bohnen, Erbsen und Co. ohne Saucen oder Zusätze sind tiefgefroren absolut ok!

 

Pflanzenstoff Welche Wirkungen treten auf? Wo ist das drin?
Carotinoide Stärkung der Abwehrkräfte, Schutz von Haut und Schleimhäuten, Schutz vor Krebs Tomaten, Karotten, Grünkohl, Fenchel, Spinat, Chicorée, Paprika, Aprikosen, Mangos, Kürbis
Protease-Inhibitoren Schutz vor Krebs und Zellschäden Sojabohnen, Kartoffeln, Getreide
Glucosinolate senken das Risiko für Krebserkrankungen Kohlgemüse, Rettich, Kresse, Radieschen, Sauerkraut, Senf
Monoterpene Schutz vor Krebs, Infektionen, antimikrobiell Zitrusfrüchte, Gewürzen wie Kümmel, Anis, Fenchel, Koriander, Basilikum
Phytoöstrogene Schutz vor hormonabhängigen Krebsarten Hülsenfrüchte, Getreide, Leinsamen, Soja
Phytosterine Schutz vor Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, senken den Cholesterinspiegel Sojabohnen, Avocados, Hülsenfrüchte, Nüsse, Sesam, Sonnenblumenkerne
Polyphenole Schutz vor Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Zellschäden, Infektionen, Entzündungen Rotkohl, Radieschen, roten Zwiebeln, roten Salaten, Auberginen, Kirschen, Trauben, Pflaumen, Erdbeeren, Kakao, Rotwein, Kaffee, schwarzem und grünem Tee
Saponine Schutz vor Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Zellschäden, Infektionen, Entzündungen Hafer, Hülsenfrüchten, Spargel, Spinat
Sulfide Schutz vor Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Zellschäden, Infektionen, Entzündungen, Verdauungsstörungen Knoblauch, Zwiebeln, Porree, Schnittlauch

 

Eine leckere Kartoffel-Karotten-Pfanne mit Wirsing, Paprika, Zwiebel, wer ihn mag Fenchel, paar Kräuter drüber, deckt schon jede Menge der Pflanzenstoffe ab.

Und ein Gemüseeintopf mit Bohnen oder Linsen, dazu ein bunter Salat, schon hast du dir und deinem Körper viel Gutes getan.

Euer Sportsuchti – Chris
Bleib entspannt – oder werde es 🙂

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Lass dich einfach mal treiben…

Entspannung ist das Gegenteil von Anspannung und Anspannung ist Stress.

Stress haben wir alle zur Genüge. Wer kennt das nicht: „Ich hab so viel um die Ohren!“, „Ich habe keine Zeit!“, „Ich weiß gar nicht mehr, was ich zuerst erledigen soll!“ und so weiter und so fort…

Aber woran liegt das? War das immer schon so? Ist keine-Zeit-haben heutiger Lifestyle?

Ich lehne mich mal zurück und überlege mir, wie war das eigentlich früher?

Da gab es das Telefon und noch kein Smartphone, geschweige denn Internet, Cloud, Social Media, SMS, WhatsApp & vieles mehr.

Das Telefon hatte noch eine Wählscheibe, daran kann ich mich noch gut erinnern, ich bin alt 😉

Es hatte kein Display und keinen AB – wenn mich also der Anrufer nicht erreicht hat, musste er es noch mal versuchen, und vielleicht ein drittes Mal. Irgendwann konnte er mich erreichen.

Mir erging es natürlich nicht anders, wenn ich Freunde angerufen habe. Wenn ich sie erreicht habe, war das gut, wir haben uns unterhalten oder ausgemacht, dass wir uns treffen. Wenn ich sie nicht erreicht habe, schade, aber die Welt ging nicht unter.

Noch früher gab es gar kein Telefon, da wurden noch Briefe geschrieben. Diese wurden dann zwei oder drei Tage später zugestellt, der Empfänger hat ihn gelesen und sich (hoffentlich) darüber gefreut, war ja keine Rechnung, sondern ein schriftlicher Gruß von einer Freundin oder einem Freund oder vielleicht sogar ein Liebesbrief. Der Empfänger hat sich dann vielleicht ein paar Tage später am Wochenende hingesetzt und eine Antwort geschrieben. Die Zustellung dauerte auch wieder etwas Zeit. Da war für eine kurze Kommunikation schnell eine Woche und mehr verstrichen.

Was noch früher war, als es noch keine Post gab, will ich an dieser Stelle des Beitrags nicht näher beschreiben.

Heute dagegen sind Leute schon beleidigt, wenn man auf eine Nachricht nicht minutenschnell, sondern erst nach einer Stunde antwortet. Von einem Tag später will ich gar nicht sprechen.

Was also können wir konkret tun:

  1. Verabrede dich mit dir selbst
    Es ist deine Zeit, es ist dein Leben. Nimm dir Zeit für dich, vereinbare einen Termin mit dir und trag diesen in deinen Kalender ein. In dieser Zeit machst du das, was dir guttut. Ob das Sport ist, Meditation, basteln, lesen, nichts tun… es ist deine Zeit, du machst das, was du tun willst. Eine halbe Stunde.
  2. Verzichte auf ständige Social-Media-Verfügbarkeit
    Nein, ich empfehle dir jetzt nicht, auf Facebook & Co. eine bestimmte Zeit lang zu verzichten. Das kannst du natürlich tun. Was ich meine, ist die ständige Verfügbarkeit. Besser nur ein oder zweimal am Tag dafür etwas Zeit einplanen, z.B. am Abend nach dem Essen gezielt eine halbe Stunde.
  3. Lasse Mails einfach mal liegen
    Dieser Tipp geht in die gleiche Richtung, wie der zweite. Keine Mail muss sofort beantwortet werden. Also Mailprogramm schließen und gezielt ein oder zweimal am Tag öffnen und dann die Mails auch gleich „abarbeiten“, also beantworten, löschen, ablegen, was auch immer.
    Natürlich weiß ich nicht, was genau du machst. Bist du in einigen Vereinen tätig, auch aktiv, planst du gerade ein Turnier – dann ist es vielleicht notwendig, öfters die Mails zu checken.
    Ansonsten bin ich überzeugt davon, dass du auch in deinem Beruf nicht den ganzen Tag online sein musst. Selten sind Mails so wichtig, dass sie sofort bearbeitet werden müssen. Und jede Unterbrechung, die du nicht hast, lässt dich effektiver arbeiten, spart dir also Zeit, beruflich wie privat! Und das vermindert wiederum dein Stresslevel.
  4. Setze dir Ziele für den Tag und lass dich nicht ablenken.
    Ablenkungen gibt es ja genügend. Noch schnell im Internet nachschauen, wie das Wetter am Wochenende wird. Schließlich willst du Freunde zum Grillen einladen. Und eh man sich versieht sind 25 Minuten rum, weil man dann gleich noch eben ganz kurz…jetzt aber, bevor ich loslege, was zum Trinken holen, ach ja, mach ich mir grad noch nen Kaffee, hm, dann könnt ich gleich noch…halt, ich wollte ja…was eigentlich? Wieder mal verzettelt und Zeit vertan. Wenn du dir eine Liste machst mit den Dingen, die du an diesem Tag erledigen willst und diese zielgerichtet abhakst, sparst du dir Zeit, Nerven, und hast sogar noch ein Erfolgserlebnis!

Ich denke, dass es noch viele Punkte gibt, die jeder von uns, auch ich natürlich, verbessern kann. Mit diesen beschriebenen vier Tipps habe ich für mich eine gute Entlastung und Entspannung erreicht. Daher kann ich sie dir absolut ans Herz legen. Aber finde unbedingt deine Zeitfresser raus und kümmere dich um jeden einzelnen. Nicht alles auf einmal, sondern eins nach dem anderen. Und in ein paar Wochen oder Monaten wirst du bestimmt positive Veränderungen an dir feststellen. Und anderen fällt es bestimmt auch auf.

Teile gerne deine Ideen im Kommentar, ich freu mich drauf.

Euer Sportsuchti – Chris
Bleib entspannt – oder werde es 🙂

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