Die Macht der Gewürze!

Heute will ich mich mal mit der Kraft der Gewürze beschäfigen.

Ich persönlich liebe Gewürze. Wenn ich über einen Markt mit Gewürzen laufe, dann kommen mir ganz viele Ideen,
was ich kochen will. Ich mag den Wiener Naschmarkt sehr gerne, aber da ich aus München komme, bin ich halt selten in Wien. Gut, dann nehm ich mir wenigstens die Gewürze mit nach Hause.

Gewürze gehören für mich mit zu den schönsten Nebensachen der Welt. Mit Gewürzen werden alle Lebensmittel aufgewertet und haben, zur Freude aller, keine Kalorien. Gewürze enthalten einen großen Bestandteil von wirksamen Antioxidantien und weisen zudem einige andere Vorteile auf.

Gewürze wirken entzündungshemmend, unterstützen deine Fettverbrennung, kurbeln den Stoffwechsel an. Sogar der Blutzuckerspiegel kann mit den richtigen Gewürzen stabilisiert werden. Gewürze wirken letztendlich auch antiviral, antibakteriell und pilzbekämpfend.

Welches Gewürz kann was?

Ingwer:
Die geweihförmig verzweigte Wurzel enthält sogenannte Scharfstoffe. Diese erregen die Wärmenerven im Körper und sorgen für ein wohliges Gefühl.

Das Rezept für einen schönen Ingwer-Zitronen-Tee habe ich bereits früher veröffentlicht 🙂

Kardamom:
Kardamom-Samen wirken stimmungsaufhellend, motivierend und erfrischend. Sie klären die Gedanken und verbessern die Gedächtnisleistung.

Für den Extra-Kick gebe ich eine Messerspitze Kardamom in meinen Kaffee – sensationell!

Koriander:
Die Inhaltsstoffe der Koriandersamen stabilisieren die Psyche, wirken anregend, euphorisierend, nervenstärkend und helfen, Ängste abzubauen.

Koriander ist sehr würzkräftig und verleiht Speisen ein süß-holziges Aroma mit einem leicht pfeffrigen Geschmack. Häufig werden die getrockneten Samen zum Kochen dazugegeben.
In Bayern lieben wir Brot mit Kümmel und Koriander. Eine Münchner Hofbäckerei 🙂 hat das Beste Brot mit Kümmel und Koriander im Angebot!

Muskatnuss:
Wirkt anregend! Gegen negative Gedanken und Sorgen! Ja, wirkt anregend, also Vorsicht: Extreme Mengen (> 4 g) können zu Rauschzuständen und Vergiftungen führen! In der küchenüblichen Menge einer Prise ist das Gewürz jedoch völlig harmlos.

Die Muskatnuss kaufst du am besten im Ganzen und reibst etwas nach Belieben direkt frisch in dein Essen.
Meine Muskatnüsse stammen vom Wiener Naschmarkt.

Gewürznelke:
Wer schon einmal auf eine Gewürznelke gebissen hat, wird den brennenden, scharfen Geschmack nicht vergessen. Dabei verleiht dieses exotische Gewürz vielen Gerichten bei richtiger Dosierung nicht nur den letzten, würzigen Schliff, sondern leistet auch noch wertvolle Dienste für deine Gesundheit.

Gewürznelken sind keimtötend und wirken zudem antiseptisch und weisen einen hervorragend pikanten Geschmack auf. Die Gewürznelke entfaltet über das zentrale Nervensystem beruhigende sowie antidepressive Eigenschaften. Beim Geruch der ätherischen Öle signalisiert unser Gehirn Wärme, Harmonie und Entspannung!

Egal ob Konzentrationsprobleme, Abgeschlagenheit, chronische Müdigkeit oder gar Burnout und Depressionen vorliegen, die Gewürznelke unterstützt stimulierend durch ihre ätherischen Öle. Du kannst Nelkenöl als Massageöl, als Zugabe in einer Duftlampe oder in Bädern anwenden. Oder du fragst mich, ich kann mit Hypnose oder Reiki für entsprechende Entspannung für dich sorgen. Das allerdings nicht bei Depression!

Du kannst die Nelken z. B. in eine Zwiebel gespickt oder in einem Gewürzei beim Kochen zugeben. Der feurig-warme Geschmack der getrockneten Blütenknospen passt gut zu Wintergerichten oder als Gewürz im Lebkuchen. Der arabische Kaffee wird gern mit Nelken gewürzt. Und glaube mir, es gibt noch so viele andere Möglichkeiten, Gewürznelken einzusetzen.

Chili:
Vor allem der Inhaltsstoff Capsaicin fördert die Durchblutung, stimuliert dadurch die Psyche und führt zu Power und Energie. Und noch vieles mehr: viele Länder schwören auf die antioxidativen, entzündungshemmenden, schmerzlindernden, immunstärkenden und appetitzügelnden Eigenschaften des Chili-Scharfmachers Capsaicin.

Chilis werden in Schärfegrade von 0 wie mild (Paprika), 3 bis 6 (z. B. Peperoni), 7 bis 9 (z. B. Piri-Piri) und 10 (z. B. Habanero) eingeteilt.

Wo du Chili verwendest ist Geschmackssache – ich mag es leicht dosiert sowohl in der Spargelcreme-Suppe, wie auch in der Kürbiscreme-Suppe. Mehr darf es in der Bolognese sein 🙂

Vanille:
Der Duft der dunklen Schote ist warm und verführt zum Träumen, soll Ängste nehmen und hat ein stimulierendes Potenzial.

Durch die Anwendung als Gewürz kann man sich die Vanille-Heilwirkungen in sanfter Weise zunutze machen. Das heißt, man würzt einfach geeignete Speisen mit Vanille und kommt in den Genuss der entspannten Belebung durch die Vanille.

Frische Vanilleschoten sollten in einem verschlossenen Glasröhrchen abgepackt sein sowie schokoladenbraun, flach, biegsam sowie fleckenlos sein. Nicht nur beim Backen und Desserts, sondern auch im Spargelsalat oder in Suppen verwendbar.

Zimt:
Die Inhaltsstoffe der Zimtrinde wirken stimmungssteigernd.
Zimt ist ein Gewürz, welches den Blutzucker stabilisiert und den Triglycerinspiegel reduziert. Insgesamt regt Zimt an und aktiviert dadurch die Kreativität und die Sinnlichkeit. Vorsicht bei allergischen Reaktionen auf Zimt!

Beim Kauf von Zimtpulver  solltet ihr darauf achten, auf den echten Ceylon-Zimt zurückzugreifen. Dieser enthält deutlich weniger Cumarin als die Sorte Cassia (China- Zimt). Cumarin wirkt in höheren Konzentrationen leberschädigend. Ganze Zimtstangen wurden in Tests als unkritisch bewertet. Mit Zucker vermischt und auf frisch zubereiteten Milchreis gestreut, ist Zimt ein Hochgenuss.

Das ist nur ein kleiner Auszug aus der Welt der Gewürze. Ich will mich damit mehr beschäftigen und werde dich gerne daran teilhaben lassen.

Für den Moment sag ich…

Euer Sportuschti – Chris
Bleib fit – oder werde es 🙂

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Tritt in den Arsch – Zitronen-Ingwer-Tee mit Zitronenmelisse am Morgen

Liebe Sportsuchtis,

ja, ich hab mir gedacht, ich sprech euch ab heute so an.
Wir sind ja schließlich alle Sportsuchtis, oder Entspannungssuchtis, oder Fresssuchtis, oder…?

Naja, ich hab für euch alle was und heute gibt es Vitamine und …

…wie langweilig!

Aber lecker…

Zitronen-Ingwer-Tee:
einfacher geht es nicht. Wasser zum kochen bringen. Ingwer daumendick abschneiden, schälen, in Scheiben schneiden, dann das Wasser drauf (nicht mehr kochendend), abwarten…15 Minuten oder so, dann kann man den Zitronensaft dazu geben, ohne allzu viel Vitamine zu verlieren. Heißes Wasser zerstört die Vitamine, also hier bitte Vorsicht! Und das war´s auch schon! Ganz einfach morgens (muss ja nicht jeder sein) zuzubereiten!
Achja, wenn zu sauer, dann Zucker. Dürft ihr dazugeben.

Ich bin Zuckerverweigerer. Dazu gibt´s dann auch mal einen Beitrag. Zucker…echt schlimm…solltet ihr doch nicht dazugeben…seid gespannt!

Genießt den Frische-Kick!

Euer Sportsuchti – Chris

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