Warum monatliche Herausforderungen die besseren Vorsätze sind

Das Selbstexperiment – 1. Woche ohne Fleisch

Das Jahr wirft lange Schatten voraus. Vielleicht hast du meinen Beitrag zum Thema Neues Jahr und gute Vorsätze schon gesehen. Da schreib ich darüber, wie es mit den Vorsätzen klappen kann.

Der überschaubare Zeitraum eines Monats macht es leichter, viel leichter, auf liebgewonnene oder auch ungeliebte Gewohnheiten zu verzichten. Denn auch die Gewohnheiten, die wir eigentlich nicht (mehr) haben wollen, sind immer noch Gewohnheiten. Möglicherweise über viele Jahr einprogrammiert klappt das nur selten, dass man sich diese von heute auf morgen abgewöhnt oder durch eine neue ersetzt.

Tut man dies aber 30 Tage lang, stehen die Chancen gut, dass man dabeibleibt, wenn man das möchte. Ansonsten ist es ein schöner Versuch, und ich denke, das erste Steak nach der Herausforderung wird von mir wesentlich mehr wertgeschätzt als vorher.

Wie ist es mir in der ersten Woche ohne Fleisch ergangen?

Ich muss sagen, sehr gut, was auch daran lag, dass die Kantine ein sehr ordentliches, vegetarisches Angebot hatte, was keineswegs jede Woche so ist. Bis auf Freitag war das schon mal ein gelungenes und schmackhaftes Mittagessen.

Ich erwähne jetzt nicht extra für jeden Tag, was ich noch so an Obst, Nüssen, Tee, Wasser (Detox-Wasser) gegessen und getrunken habe. Das unterscheidet sich auch gar nicht vom Rest des Jahres, weil das tägliche Ernährungsbegleiter sind, also für mich selbstverständlich regelmäßig auf dem Tages-Programm stehen. Darüber denke ich auch schon gar nicht mehr nach.

Die Extra-Herausforderung „kein Alkohol“ stellt mich auch auf keine große Probe, aber so ein schönes Weißbier am Abend…schmeckt dann umso besser, wenn ich im Februar wieder eins trinke.

Vorfreude ist die schönste Freude 🙂

Zum vegetarischen Essen noch ein kleiner Exkurs:
im Restaurant ist das ja nach wie vor nicht immer so einfach, am Samstag gab es mal wieder zwei Alternativen – Kässpatz´n und Rahmschwammerl mit Knödel – so wie fast immer in einem gut bürgerlichen, bayrischen Lokal! Das ist auf Dauer langweilig und verbesserungsfähig! Da ich aber nur auf Fleisch, nicht auf Fisch verzichte, hatte ich eine leckere Alternative.

Und so sah die 1. Woche (grob) aus:

Montag 1.1.18

Mittags – Champignonssuppe
Abends – Linsentarte

Dienstag 2.1.18

Mittags – vegetarisches Gemüsecurry mit Pilzen, Sprossen und Kokosmilch und Reis
Abends – Linsentarte vom Vortag

Mittwoch 3.1.18

Mittags – Tortiglioni mit sautierten Champignons, Rucola und Walnusspesto, dazu Salat
Abends – restliche Linsentarte

Donnerstag 4.1.18

Mittags – vegetarisch gefüllte Paprikaschote mit Couscous und Gemüse auf Schmortomaten,
dazu auch wieder Salat
Abends – Nudelsuppe mit 2 verquirlten Eiern

Freitag 5.1.18

Mittags – diverse Schälchen von Kartoffelpüree, Salat und Spinat-Kartoffelstrudel
Abends – wenn man sich nicht alles aufschreibt….

Samstag 6.1.18

Mittags – Kartoffelpfanne mit Paprika, Zucchini und Lauchzwiebeln
Abends – Gebackenes Rotbarschfilet mit Kartoffelsalat

Sonntag 7.1.18

Mittags – Hauptsächlich Obst und Wasser/Tee
Abends – Linsentarte (ja, der letzte Versuch vor einer Woche war geschmacklich toll, optisch
allerdings ein Desaster auf dem Teller, also nochmal versuchen)

 

Wie war eure erste Woche? Habt ihr Vorsätze für´s neue Jahr und…habt ihr sie durchgehalten?

Wenn nicht gibt es hier eine Durchhalte-Unterstützung von mir.

Teilt gerne eure Erfahrungen in den Kommentaren.

Euer Sportsuchti – Chris
Bleib entspannt – oder werde es 🙂

 

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